In einer abgedunkelten Hinterzimmer-Sitzung in Berlin haben sich 27 Abgeordnete der CDU-Bundestagsfraktion zusammengeschlossen und ein Ultimatum an Bundeskanzler Friedrich Merz formuliert.
Die Gruppe, vor allem Abgeordnete aus den ostdeutschen Ländern Sachsen, Thüringen und Brandenburg, fordert den sofortigen Rücktritt Merz’ als Parteivorsitzender und als Bundeskanzler.

Der Brief, den alle 27 unterschrieben haben, liegt der Fraktionsführung seit heute Morgen vor. Darin heißt es, Merz habe die Partei in die schwerste Krise ihrer Geschichte geführt. Die Umfragewerte seien katastrophal, das Vertrauen der Wähler verloren.
Sollte er nicht zurücktreten, drohen die Abgeordneten mit dem Verlassen der Fraktion, der Bildung einer eigenen Gruppe oder sogar einem Wechsel zur AfD.
Auslöser der Revolte waren die anhaltend schlechten Umfragewerte der CDU, die inzwischen auf nur noch 11 Prozent abgestürzt ist, sowie mehrere öffentliche Fehltritte und Rechenfehler Merz’ in den letzten Tagen.
Besonders in Ostdeutschland verliert die Union dramatisch an Boden. In manchen Wahlkreisen liegt die AfD bereits bei über 50 Prozent.
Die Rebellen fordern außerdem eine grundlegende Neuausrichtung der CDU zurück zu konservativen Werten und das Fallenlassen der sogenannten Brandmauer zur AfD. Zudem soll es noch in diesem Jahr Neuwahlen geben.
Die Gruppe sieht keine Zukunft mehr unter der aktuellen Führung und befürchtet, bei der nächsten Wahl alle Mandate zu verlieren.

Die Reaktion in der CDU war sofort panisch. Eine Notfallsitzung wurde einberufen, enge Vertraute Merz’ versuchten, die Lage zu beruhigen. Ein Vertrauter nannte die Revolte einen „Verrat“ und warf den Abgeordneten vor, nur an ihre eigenen Karrieren zu denken. Der CSU-Vorsitzende signalisierte hingegen bereits Interesse an einer neuen Führung und stellte sich indirekt als Alternative zur Verfügung.
Die AfD reagierte prompt und lud unzufriedene CDU-Politiker offen ein, zu ihnen zu wechseln. AfD-Vorsitzende Alice Weidel sprach von einem „Anfang vom Ende der CDU unter ihrer aktuellen Führung“ und betonte, dass nur die AfD Deutschland noch retten könne.
Die Entwicklung hat die gesamte politische Landschaft erschüttert. Die CDU, lange als stabile Volkspartei gesehen, steht nun vor einer offenen Spaltung.
Sollten die 27 Abgeordneten tatsächlich die Fraktion verlassen, wäre die Regierungsmehrheit im Bundestag gefährdet.
Die nächsten 48 Stunden werden entscheidend sein. Tritt Merz zurück? Verhandelt er mit den Rebellen? Oder kommt es zum offenen Bruch? Die CDU ist tief gespalten, die Autorität des Kanzlers schwer beschädigt. Viele Beobachter sehen in dieser Revolte den Beginn eines grundlegenden Wandels in der deutschen Politik.

Die Bürger verfolgen die Vorgänge mit großer Aufmerksamkeit. Viele äußern in sozialen Medien, dass die CDU nun endlich die Konsequenzen ihrer Politik tragen müsse. Die AfD profitiert von der Krise und legt in Umfragen weiter zu.
Ob die Union diese schwere Krise übersteht oder ob sie in eine langfristige Bedeutungslosigkeit abgleitet, wird sich in den kommenden Tagen entscheiden.
Die deutsche Politik steht vor einer historischen Zäsur.