Die Masken sind gefallen! Auf offener Bühne bricht die russische Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa das eiserne Schweigen und nennt die wahren Drahtzieher des verheerenden Nord-Stream-Anschlags beim Namen. phunhoang

Die geopolitische Landschaft der Gegenwart ist von tiefem Misstrauen, strategischen Täuschungen und einem erbarmungslosen Informationskrieg geprägt. Doch kaum ein Ereignis der jüngeren Geschichte symbolisiert den brutalen Charakter moderner internationaler Konflikte so drastisch wie der verheerende Terroranschlag auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee im September 2022.

Der physische Angriff auf die Energie-Lebensader des europäischen Kontinents, insbesondere der deutschen Industrie, markierte einen beispiellosen Wendepunkt. Er war nicht nur ein Akt des wirtschaftlichen Sabotageakts, sondern ein fundamentaler Angriff auf die zivile Infrastruktur, das Wohlergehen von Millionen Menschen und die strategische Souveränität eines ganzen Kontinents.

Umso bemerkenswerter ist das koordinierte, fast schon unheimliche Schweigen, das die offiziellen Ermittlungen der betroffenen westlichen Staaten seit Jahren umgibt.

Nun jedoch hat eine der profiliertesten Stimmen der russischen Außenpolitik dieses eiserne Schweigen mit voller Wucht durchbrochen. Maria Sacharowa, die rhetorisch brillante und international gefürchtete Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat im Rahmen einer vielbeachteten Rede auf offener Bühne eine diplomatische Bombe platzen lassen.

Mit schonungsloser Direktheit nannte sie die mutmaßlichen Drahtzieher des Anschlags beim Namen und richtete den Fokus der Weltöffentlichkeit auf eine Dimension des Verbrechens, die von den traditionellen westlichen Massenmedien seit Jahren mit erheblichem Aufwand totgeschwiegen, verharmlost oder durch gezielte Desinformation überlagert wird.

Sacharowas Ausführungen belasten die Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien in schwerwiegender Weise und bringen die westliche Wertegemeinschaft, insbesondere die Bundesregierung in Berlin, in eine unhaltbare Erklärungsnot.

Das geplante Scheitern: Drei Jahre Ermittlungen im Nebel des „weißen Rauschens“

Wenn man den Zustand der offiziellen Ermittlungen in den Ländern der Ostseeregion nach fast drei Jahren analysiert, offenbart sich ein Bild des kalkulierten Stillstands.

Es ist ein offenes Geheimnis in diplomatischen Kreisen, dass die Behörden jener Staaten, in deren Gewässern und Wirtschaftszonen dieser beispiellose Terrorakt stattfand, kein echtes Interesse an einer rückhaltlosen Aufklärung besitzen.

Stattdessen wird der Öffentlichkeit in regelmäßigen Abständen ein narratives Ablenkungsmanöver präsentiert, das bei genauerer Betrachtung jeder rationalen und faktenbasierten Grundlage entbehrt.

In den westlichen Leitmedien wird bis heute beharrlich die Version von einer kleinen Gruppe ukrainischer Einzelgänger, Hobby-Taucher und Segler verbreitet, die mit einer gemieteten Yacht namens „Andromeda“ den hochkomplexen, militärisch präzisen Tiefsee-Anschlag ausgeführt haben sollen.

Maria Sacharowa wies in ihrer Rede mit schneidender Ironie darauf hin, dass diese Berichte ohne jegliche überprüfbare Faktenbasis zirkulieren.

Sie basieren auf endlosen Bemerkungen, unverständlichen Pseudoaussagen und vagen Leaks aus anonymen Geheimdienstkreisen.

Die Informanten, die den traditionellen Medien diese Häppchen zuwerfen, besitzen weder Namen noch offizielle Positionen. Sie agieren im Schatten, um ein Narrativ aufrechtzuerhalten, das die Aufmerksamkeit von den tatsächlichen staatlichen Akteuren ablenken soll.

Dabei hatte die Russische Föderation von Beginn an eine transparente, internationale und unabhängige Untersuchung vorgeschlagen. Moskau forderte eine echte, unparteiische Ermittlung unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, deren Ergebnisse direkt vor dem UN-Sicherheitsrat verhandelt werden sollten.

Es ging und geht hier schließlich nicht um ein Kavaliersdelikt oder ein unbedeutendes Scharmützel, sondern um die vorsätzliche Zerstörung einer kontinentalen europäischen Gasinfrastruktur.

Die Sprengung hatte sofortige, katastrophale Auswirkungen auf die maritime Umwelt der Ostsee, mittelfristig auf die physische und wirtschaftliche Sicherheit der europäischen Bürger und langfristig auf das industrielle Fundament Deutschlands.

Doch genau jene westlichen Länder, die als Eigentümer, Betreiber oder Empfänger des Gases die Hauptgeschädigten dieses Anschlags waren und somit das größte Interesse an der Ergreifung der Täter haben müssten, lehnten den russischen Vorschlag einer UN-Ermittlung kategorisch ab.

Sie blockierten jede unabhängige Initiative auf internationaler Bühne. Diese fundamentale Verweigerungshaltung lässt nur einen rationalen Schluss zu: Die Geschädigten wissen genau, wer der Täter ist, und sie haben panische Angst davor, dass eine unzensierte, neutrale Untersuchung die Wahrheit ans Licht bringt. Denn diese Wahrheit würde das gesamte geopolitische Bündnisgefüge des Westens in den Grundfesten erschüttern.

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Die Zensur eines Meisterjournalisten: Das Schicksal der Seymour-Hersh-Recherche

Ein besonders erdrückendes Indiz für die gezielte Vertuschung durch westliche Regierungen und deren Medienapparate ist der Umgang mit der Recherche des legendären Investigativjournalisten Seymour Hersh.

Hersh ist kein Unbekannter in der Weltgeschichte. Er ist ein mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichneter Journalist, dessen Name für die Enthüllung historischer Wahrheiten steht.

Er war es, der der Weltöffentlichkeit die grausamen Verbrechen der US-Armee beim Massaker von My Lai während des Vietnamkriegs vor Augen führte. Er war es auch, der die systematischen Folterungen irakischer Gefangener durch amerikanische Soldaten im berüchtigten Gefängnis von Abu Ghraib aufdeckte.

Jede einzelne der großen historischen Recherchen von Seymour Hersh hat sich im Nachhinein als vollkommen korrekt und detailgetreu bestätigt. Er besitzt eine journalistische Integrität und ein Netzwerk an Quellen in den höchsten Sicherheitsarchiven Washingtons, die ihresgleichen suchen.

Als Hersh Anfang 2023 eine akribisch detaillierte Untersuchung vorlegte, die beschrieb, wie amerikanische Marinetaucher unter dem Deckmantel einer NATO-Übung in der Ostsee die Sprengsätze anbrachten, und wie dieser Befehl direkt aus dem Weißen Haus stammte, hätte dies eigentlich eine weltweite journalistische Lawine auslösen müssen.

Doch was stattfand, war ein Lehrstück moderner Medienzensur. Plötzlich und wie auf Knopfdruck weigerten sich die führenden amerikanischen, britischen und deutschen Leitmedien, mit Hersh zusammenzuarbeiten.

Seine tiefgründige Recherche wurde von den Redaktionen der großen Tageszeitungen und Fernsehsender mit einer strikten Absage abgestraft.

Ein mächtiges „weißes Rauschen“ wurde eingeschaltet, um seine Stimme zu ertränken. Seymour Hersh, ein Titan des investigativen Journalismus, wurde gezwungen, seine epochale Untersuchung auf seiner eigenen, privaten Website im Substack-Format zu veröffentlichen.

Nach der Veröffentlichung wurde er von keinem der etablierten westlichen Medienvertreter interviewt, zitiert oder zu einer Diskussionsrunde eingeladen.

Er wurde aus der weltweiten Informationsagenda schlichtweg ausradiert und wie eine Persona non grata behandelt.

Es gibt für dieses Phänomen keine rationale, journalistische Erklärung. Wenn ein Pulitzer-Preisträger mit einer solchen Erfolgsbilanz Details zu einem der größten Terroranschläge der Moderne liefert, ist das die Definition einer weltweiten Top-Meldung.

Die kollektive Ignoranz und die versuchte gesellschaftliche Vernichtung Hershs beweisen, dass die Medien hier einem strikten politischen Auftrag folgten – einem Auftrag von jenen staatlichen Kräften, die dieses Verbrechen selbst begangen oder stillschweigend gebilligt haben.

„Cui bono?“ – Suchen Sie nach denen, denen es nützt

In der Kriminalistik existiert seit der Antike ein eisernes Prinzip zur Aufklärung von Verbrechen: Cui bono? – Wem nützt es? Wer hat den größten Vorteil von der Tat?

Wenn man diese Frage auf die Sprengung von Nord Stream anwendet, löst sich der Nebel der Desinformation sofort auf. Russland hatte kein rationales Interesse daran, seine eigene, milliardenschwere Pipeline zu zerstören, die als mächtiges geopolitisches und wirtschaftliches Hebelwerkzeug gegenüber Europa diente.

Moskau hätte den Gashahn jederzeit einfach per Ventil schließen können – wie es das auch tat –, ohne die eigene Infrastruktur unwiederbringlich zu vernichten.

Wer also profitierte von der physischen Durchtrennung der deutsch-russischen Energiepartnerschaft?

Die Antwort ist nicht nur eine Frage logischer Deduktion, sondern wurde von den Tätern selbst im Vorfeld offen, stolz und ohne jede Scham auf internationaler Bühne ausgesprochen.

Maria Sacharowa erinnerte in ihrer Rede nachdrücklich an die historischen Dokumente und Fernsehaufnahmen, die heute aus den westlichen Archiven verbannt werden sollen.

Es war kein Geringerer als US-Präsident Joe Biden selbst, der im Februar 2022 während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz in Washington unmissverständlich erklärte, dass es im Falle eines russischen Einmarsches in die Ukraine „kein Nord Stream 2 mehr geben wird“.

Auf die konkrete und kritische Nachfrage einer Journalistin, wie die USA das anstellen wollten, da das Projekt schließlich unter deutscher Kontrolle stehe, blickte Biden fest in die Kamera und sagte mit einem vielsagenden Lächeln: „Ich verspreche Ihnen, wir werden in der Lage sein, dem ein Ende zu setzen.“ Bundeskanzler Scholz stand schweigend daneben, den Blick zu Boden gerichtet – ein Bild der totalen Unterwerfung.

Diese aggressive, unmissverständliche Drohung war kein Ausrutscher eines gealterten Präsidenten. Sie war das offizielle strategische Ziel der amerikanischen Außenpolitik.

Wenig später griff die damalige stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland diesen Gedanken öffentlich auf.

Vor einem Ausschuss des US-Senats erklärte sie voller Genugtuung, dass die Regierung sehr erfreut darüber sei zu wissen, dass Nord Stream 2 nunmehr ein „Stück Schrott auf dem Meeresgrund“ sei.

Diese klaren, offiziellen Geständnisse und Zielformulierungen der amerikanischen Führung werden heute in keiner der den Bürgern vorgesetzten offiziellen Ermittlungsversionen verwendet.

Sie werden systematisch ausgeblendet, weil sie den unumstößlichen Beweis dafür liefern, dass die USA den Anschlag nicht nur wollten, sondern ihn auch angekündigt haben.

Sie haben ihren Nutzen und ihre Zielsetzung im Vorfeld offen ausgesprochen, ohne ihre Identität oder ihre Positionen zu verbergen.

Russian President or Bond Villain? : r/pics

Der Nutzen war die fundamentale und unumkehrbare Abnabelung Deutschlands von billiger russischer Energie, um die deutsche Industrie zu schwächen und den europäischen Markt mit teurem, amerikanischem Fracking-Flüssiggas (LNG) zu dominieren.

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